Unsere Tage im Landheim - Zwei Schüler berichten 
Bericht zum Landheim Goethe-Gymnasium
von Aylin Caka

Vom 26.10. bis 29.10.09 war meine Klasse 5b mit 30 Kindern, unseren Mentoren und unserer Klassenlehrerin in Oberreifenberg im Landheim des Goethe-Gymnasiums. Jeweils an zwei Tagen hat uns unser Mathelehrer und unsere Erdkundelehrerin besucht.
In Oberreifenberg haben wir gesehen: einen Ameisenhaufen, ein Pferd, verschiedene Pilzarten, die Riesenbank, einen Spielplatz, eine Wasserquelle, den großen Feldberg und schöne große Wälder.
Wir haben über den Wasserkreislauf, über die Windrose, über die Römer und ihre Kastelle, über eine Quelle und über den Atlas gelernt.
Wir wurden dort auch in Erdkunde und Deutsch unterrichtet, zu dem eine Buchvorstellung von jedem Schüler gehörte.
Außerdem habe ich noch gelernt, dass Fischstäbchen sehr lecker schmecken können.
Wir haben drei Wanderungen und einen langen Spaziergang unternommen. Einmal haben wir den Feldberg, dann einen Wald, in dem ein Kastell von den Römern lag, danach einen schönen und großen Wald bewandert. Zuletzt waren wir auf einem Spielplatz, wo eine riesenlange Bank stand. Darauf konnten alle Kinder nebeneinander sitzen.
Zusammen konnten wir auch im Garten des Landheims spielen.
Wir haben uns auf dieser Klassenfahrt viel besser kennen gelernt und jetzt sind verschiedene Kinder miteinander befreundet. Auf dieser Klassenfahrt wurde auch ein großer Konflikt zwischen Mädchen und Jungen gelöst.
In Oberreifenberg ist es wunderschön. Es liegt mitten im Taunus. Es ist wie ein Urlaubsdörfchen mit vielen Familienhäusern und hübschen Gärten. Man hat an bestimmten Stellen eine tolle Aussicht auf die Gebirge.
Ich freue mich schon auf das nächste Mal auf das Schullandheim in Oberreifenberg.
Aufenthalt im Landschulheim Von Leo Rösgen
Die Anreise und der erste Tag
Am Montag dem 26.10.09 war die Abreise ins berühmte Landschulheim nach Oberreifenberg. Der Bus hatte sich um eine viertel Stunde verspätet, was alle Wartenden ziemlich doof fanden. Wir waren umso glücklicher als wir endlich im warmen Bus saßen und ein Schwätzchen halten konnten. Nach einer halben Stunde Fahrt konnten wir den Bus wieder verlassen. Wir waren angekommen und das Landschulheim stand in all seiner Pracht vor uns.
Frau Ahlrichs hatte für eine ruhige und entspannte Bettenbesetzung im Landheim gesorgt.
Nachdem wir unsere Sachen ausgepackt hatten, wobei einer meiner Kameraden aus dem Bett gefallen war, wurde uns das Haus und das Grundstück gezeigt.
Das Haus ist riesig und hat viele Zimmer wie z.B. den Aufenthaltsraum oder das Partyzimmer. Außerdem gibt es einen kleinen Kiosk und einen geräumigen Schuhkeller. Das Grundstück, ca. 300 m² groß, bietet viel Platz für ein wildes Fußballspiel auf der Wiese oder ein schnelles Tischtennisturnier.
Besondere Aktionen
Wir haben insgesamt zwei Sonderaktionen gemacht:
Der zweite Tag
Am zweiten Tag sind wir zu einem großen Felsen gewandert. Das tat ganz schön weh in den Beinen. Aber zum Glück konnte man sich gemütlich auf den Felsen setzen, das tat ganz schön gut nach der langen Wanderung. Auf der Spitze konnte man fast den ganzen Taunus überblicken. Das war ein schöner Ausblick. Eigentlich wollten wir auch noch zu einem Spielplatz gehen, aber wegen schmerzender und über-strapazierter Beine war das leider nicht mehr möglich. Beim Abend-essen waren wir alle ziemlich kaputt.
Der dritte Tag
Der dritte Tag verlief ganz normal. Wir haben viel gespielt, gelacht und sind zu dem Spielplatz gewandert, den wir am zweiten Tag schon besuchen wollten. Am Abend haben wir noch eine Party veranstaltet. Die Musik war so laut, dass die Wände wackelten. Unsere Lehrerin hat uns netterweise noch etwas Süßes zum Essen und Trinken spendiert. Es war so herrlich, dass wir erst merkten wie müde wir eigentlich waren, als Schluss gemacht wurde (es ist nach zwölf geworden).
Der vierte Tag & die Abreise
Am vierten Tag war in jedem Gesicht Enttäuschung zu sehen, weil wir an dem Tag wieder nach Hause fuhren und damit die schöne Zeit im Landschulheim zu Ende war. Aber wir freuten uns auch, unsere Familien wieder zu sehen. Das Packen ging gemütlich voran. Nachdem fast alles gepackt war, sind wir noch quer durch Oberreifenberg zu einer alten Burg gewandert. Oberreifenberg ist ein schönes kleines Dorf, das aber steile Straßen hat, was mich ein wenig gestört hat. Als wir wieder im Landheim waren, haben wir schnell noch die restlichen Sachen zusammengepackt und sind runter zum Parkplatz gegangen, wo nach fünf Minuten Wartezeit der große warme Bus ankam, uns und unser Gepäck wieder nach Hause fuhr.
Fazit
Dieser Aufenthalt im Landschulheim hat die Klassengemeinschaft gestärkt und wir sind jetzt eine große, klasse Truppe ohne Außenseiter.
Ich finde es jedoch schade, dass die Klassenfahrten nur von so kurzer Dauer sind. Es lohnt sich diese Klassenfahrten ins Landschulheim mit zu machen, denn es macht unglaublich viel Spaß und mit der Abreise steigt schon wieder die Vorfreude auf das nächste Mal. Ich bin auf jeden Fall wieder mit dabei!
Leo Rösgen