Das WIWAG-Planspiel 2012 (23.01.12-26.01.12)

2010 11 PoWi Wiwag 0Am 23.01.12 haben wir, der PoWi Leistungskurs, das WIWAG Planspiel begonnen. Um zehn Uhr vormittags wurden wir von Herrn Franz, dem Leiter des Projektes, in der Eingangshalle des Allianz- Gebäudes empfangen.

Nachdem er uns in das Planspiel eingeführt hatte, durften wir uns entscheiden, welches Produkt wir im Planspiel verkaufen möchten. Unser Kurs hat sich für Uhren entschieden. Daraufhin wurden wir in 4 Gruppen unterteilt, die jeweils ein Unternehmen darstellen sollten. Jeder Tag simulierte beim Planspiel ein Geschäftsjahr.

Schon im ersten Geschäftsjahr wurden wir  mit  Herausforderungen konfrontiert. Nachdem alle Gruppen  in verschiedene Räume eingeteilt wurden,  fingen sie an, heiß zu diskutieren, wie ihr Unternehmen und die Uhr heißen soll- denn das war die erste Aufgabe, die zu bewältigen war. Herr Franz gab uns drei Stunden Zeit, um uns zu entscheiden und auch eine Firmenstrategie aufzustellen. Später sollten wir uns als Unternehmen den anderen Gruppen vorstellen. Den Preis unserer Uhr und die Anzahl der Produktion durften wir am ersten Tag  festlegen.

 

2010 11 PoWi Wiwag 1 250   2010 11 PoWi Wiwag 2 250


Im Laufe der Woche kamen dann neue Entscheidungsmöglichkeiten dazu. Am Dienstagmorgen haben wir uns wieder alle zusammen mit Herrn Franz getroffen, woraufhin er uns die Ergebnisse unseres ersten Geschäftsjahres vorstellte. Basierend auf den Ergebnissen durften wir wieder in unsere Gruppen gehen und neue Entscheidungen für unsere Unternehmen treffen.

 

2010 11 PoWi Wiwag 3 250   2010 11 PoWi Wiwag 5 250 2010 11 PoWi Wiwag 8 250

 

Am zweiten Tag -  welcher das zweite Geschäftsjahr simulieren sollte -0 wurde alles schon ein bisschen komplexer. Nun durften wir uns z.B. entscheiden, ob wir auch ins Ausland gehen wollten  mit unserer Ware. Außerdem mussten wir  einen Werbespot für unsere Uhr drehen. Diese Arbeit hat allen ganz besonders Spaß gemacht, weil  u.a. unsere Kreativität gefragt war.  Auch die Qualität unseres Produktes konnten wir nun selbst beeinflussen. Dies war möglich, indem  bestimmte Strategien verfolgt werden konnten, die ich jetzt nicht bekannt geben möchte, um den kommenden Kursen nicht zu viel zu verraten.

 

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Der Mittwoch und Donnertag verliefen ähnlich. Aber von Tag zu Tag wurden die Entscheidungen schwerwiegender und auch schwieriger zu treffen, weil wir jeden Morgen mit den Ergebnissen des letzten Geschäftsjahres geschockt wurden. Das Besondere in diesem WIWAG Planspiel war, dass alle Unternehmen relativ erfolgreich waren,  ein Ergebnis, das  laut Herr Franz nicht in jedem Jahr der Fall gewesen sein soll. 

Alle haben  ihr Bestes gegeben und haben in der Feedback- Runde gesagt, dass dieses Projekt eine wichtige Erfahrung für sie war, bei der sie Einblicke in den Betrieb eines Unternehmens gewonnen haben, auch wenn es nur ein Spiel war. Aus der Feedback- Runde ist auch zu entnehmen, dass jeder mit dem Projekt und der Zusammenarbeit mit der Allianz zufrieden war. Besonders gut fanden die meisten, dass wir selbstständig arbeiten durften und die Entscheidungen auch selbst treffen und verantworten konnten. 
Ich glaube, ich spreche im Namen aller meiner Kurskameraden, wenn ich mich bei Herrn Franz, der Schule und bei Herrn Tramer  für diese Erfahrung, die wir gewinnen konnten, bedanke.

Melik Tozoglu (12 GH) 25.01.12