Siehe auch den Beitrag : Darstellendes Spiel
Seit Beginn dieses Schuljahrs sind in der Theater-AG die fünfte und sechste Jahrgangsstufe wie auch die neunte und zehnte vertreten..Wir üben ein Stück ein, in dem Kinder im Alter von elf Jahren vorkommen, und wir lassen einen griechischen Chor auftreten, der von den „Großen“ dargestellt wird. Das Stück ist die Adaption eines Romans von William Golding, „Herr der Fliegen“, und wir wollen es wieder im Mousonturm aufführen. Wird es gelingen? Das Engagement der „Kleinen“ und das Knowhow der „Großen“ versprechen es. Die Proben finden vorerst im Wechsel statt, d.h. die Spieler/-innen aus der fünf und sechs proben diesen Sonntag, die Spieler/-innen aus der neun und zehn am nächsten. Später wird es dann zu gemeinsamen Proben kommen und auch ein Landheimaufenthalt ist mit beiden Gruppen vorgesehen. Die Theater-AG des Goethe-GymnasiumsEs begann im Jahr 2006 mit Sketchen von Monty Python und Rowan Atkinson und es machte ihnen Spaß, den Schülerinnen und Schülern der sechsten Jahrgangsstufe. Mir machte es Spaß, sie zum Sprechen und Spielen zu bringen, und den Eltern machte es Spaß, ihnen dabei zuzuschauen, am Tag der offenen Tür oder im Landheim. So wurde irgendwann die Theater-AG daraus, denn bald fanden sich einige ältere Schülerinnen und Schüler ein und darunter war Paco aus der damaligen 12, der ein Stück mitbrachte, in dem er schon einmal eine Rolle gespielt hatte: „Die arabische Nacht“. Wir meldeten uns auch gleich bei den Frankfurter Schultheatertagen an und begannen fleißig zu proben. Pacos Erfahrungen mit dem Stück und das Engagement und das Talent der übrigen Spielerinnen und Spieler belohnten uns mit einer schönen und erfolgreichen Aufführung im Mousonturm und einer fast so schönen Aufführung in der Aula. Das bedeutete natürlich, dass wir weitermachen mussten, wenn auch mit einem anderen Team, denn die Spielerinnen und Spieler widmeten sich anderen Aufgaben oder sie verließen – wie Paco – mit ihrem Abitur die Schule. Eine ganze Reihe von Schülerinnen und Schülern traten an ihre Stelle und sie waren so zahlreich, dass wir ein entsprechendes Stück aussuchen mussten, welches auch zahlreiche Rollen anbot. Mit „Der Widerspenstigen Zähmung“ fanden wir solch ein Stück und weil es eine Komödie war, konnte ich auch meine Erfahrungen mit den Monty-Python-Sketchen einbringen. Wieder nahmen wir an den Frankfurter Schultheatertagen teil und wieder wurde es ein Erfolg, wenn wir diesmal auch keine Aula mehr hatten, in der wir das Stück ein zweites Mal aufführen können hätten, denn die Renovierungsarbeiten hatten begonnen. Im nächsten Schuljahr – 2007/2008 – sollte die Aula fertig renoviert sein und so musste natürlich das nächste Stück ein Goethe-Stück werden, mit dem wir die neue Aula feierlich einweihen wollten. Wir trauten es uns tatsächlich zu, Goethes „Faust“ zu inszenieren, in einer Adaption, welche die Aussage des Stücks auf die heutige Jugendszene überträgt. Unser Stück hieß „Sammy-Faust“ und es war teilweise ein Tanz-Stück, in dem eine Jugendbande mit Pudelmasken Hiphop tanzte. Das ehrgeizige Projekt war dann leider nur im Mousonturm zu sehen, denn die Aula wurde nicht wie geplant fertig (und sie ist es auch heute, im Jahr 2009, noch nicht). Es wurde aber eine wunderschöne Aufführung daraus, die zwar von der Fußball-Europameisterschaft überschattet war, die den Zuschauern aber gefiel, wie sie es uns nach der Aufführung bestätigten. Seit Beginn dieses Schuljahrs nun sind erstmals beide Altersgruppen in der Theater-AG vertreten, die fünfte und sechste Jahrgangsstufe wie auch die neunte und zehnte. Denn wir üben ein Stück ein, in dem Kinder im Alter von elf Jahren vorkommen, und wir lassen einen griechischen Chor auftreten, der von den „Großen“ dargestellt wird. Das Stück ist die Adaption eines Romans von William Golding, „Herr der Fliegen“, und wir wollen es wieder im Mousonturm aufführen. Wird es gelingen? Das Engagement der „Kleinen“ und das Knowhow der „Großen“ versprechen es. Die Proben finden vorerst im Wechsel statt, d.h. die Spieler/-innen aus der fünf und sechs proben diesen Sonntag, die Spieler/-innen aus der neun und zehn am nächsten. Später wird es dann zu gemeinsamen Proben kommen und auch ein Landheimaufenthalt ist mit beiden Gruppen vorgesehen. Wie sieht die Zukunft aus? Wird es weiterhin eine Theater-AG geben, wenn meine Zeit am Goethe-Gymnasium vorbei ist? Was ich mir vorstelle und wünsche, ist, dass spätestens mit Fertigstellung der Aula eine kontinuierlichere und dauerhafter organisierte Theater-Arbeit möglich sein sollte. Dies ließe sich mit der Einrichtung eines Wahlfachs „Darstellendes Spiel“ erreichen. Erste Gedanken und Meinungen dazu wurden bereits in der Schulkonferenz laut. Stünde es dem Goethe-Gymnasium nicht gut zu Gesicht, wenn in der neuen Aula regelmäßig Stücke aufgeführt würden? Und sollten die Spielerinnen und Spieler dann nicht im regelmäßig stattfindenden, also regulären Unterricht darauf vorbereitet werden?
Seit Beginn dieses Schuljahrs sind in der Theater-AG die fünfte und sechste Jahrgangsstufe wie auch die neunte und zehnte vertreten..Wir üben ein Stück ein, in dem Kinder im Alter von elf Jahren vorkommen, und wir lassen einen griechischen Chor auftreten, der von den „Großen“ dargestellt wird. Das Stück ist die Adaption eines Romans von William Golding, „Herr der Fliegen“, und wir wollen es wieder im Mousonturm aufführen. Wird es gelingen? Das Engagement der „Kleinen“ und das Knowhow der „Großen“ versprechen es.
Die Proben finden vorerst im Wechsel statt, d.h. die Spieler/-innen aus der fünf und sechs proben diesen Sonntag, die Spieler/-innen aus der neun und zehn am nächsten. Später wird es dann zu gemeinsamen Proben kommen und auch ein Landheimaufenthalt ist mit beiden Gruppen vorgesehen.
Die Theater-AG des Goethe-Gymnasiums
Es begann im Jahr 2006 mit Sketchen von Monty Python und Rowan Atkinson und es machte ihnen Spaß, den Schülerinnen und Schülern der sechsten Jahrgangsstufe. Mir machte es Spaß, sie zum Sprechen und Spielen zu bringen, und den Eltern machte es Spaß, ihnen dabei zuzuschauen, am Tag der offenen Tür oder im Landheim. So wurde irgendwann die Theater-AG daraus, denn bald fanden sich einige ältere Schülerinnen und Schüler ein und darunter war Paco aus der damaligen 12, der ein Stück mitbrachte, in dem er schon einmal eine Rolle gespielt hatte: „Die arabische Nacht“. Wir meldeten uns auch gleich bei den Frankfurter Schultheatertagen an und begannen fleißig zu proben. Pacos Erfahrungen mit dem Stück und das Engagement und das Talent der übrigen Spielerinnen und Spieler belohnten uns mit einer schönen und erfolgreichen Aufführung im Mousonturm und einer fast so schönen Aufführung in der Aula.
Das bedeutete natürlich, dass wir weitermachen mussten, wenn auch mit einem anderen Team, denn die Spielerinnen und Spieler widmeten sich anderen Aufgaben oder sie verließen – wie Paco – mit ihrem Abitur die Schule. Eine ganze Reihe von Schülerinnen und Schülern traten an ihre Stelle und sie waren so zahlreich, dass wir ein entsprechendes Stück aussuchen mussten, welches auch zahlreiche Rollen anbot. Mit „Der Widerspenstigen Zähmung“ fanden wir solch ein Stück und weil es eine Komödie war, konnte ich auch meine Erfahrungen mit den Monty-Python-Sketchen einbringen. Wieder nahmen wir an den Frankfurter Schultheatertagen teil und wieder wurde es ein Erfolg, wenn wir diesmal auch keine Aula mehr hatten, in der wir das Stück ein zweites Mal aufführen können hätten, denn die Renovierungsarbeiten hatten begonnen.
Im nächsten Schuljahr – 2007/2008 – sollte die Aula fertig renoviert sein und so musste natürlich das nächste Stück ein Goethe-Stück werden, mit dem wir die neue Aula feierlich einweihen wollten. Wir trauten es uns tatsächlich zu, Goethes „Faust“ zu inszenieren, in einer Adaption, welche die Aussage des Stücks auf die heutige Jugendszene überträgt. Unser Stück hieß „Sammy-Faust“ und es war teilweise ein Tanz-Stück, in dem eine Jugendbande mit Pudelmasken Hiphop tanzte. Das ehrgeizige Projekt war dann leider nur im Mousonturm zu sehen, denn die Aula wurde nicht wie geplant fertig (und sie ist es auch heute, im Jahr 2009, noch nicht). Es wurde aber eine wunderschöne Aufführung daraus, die zwar von der Fußball-Europameisterschaft überschattet war, die den Zuschauern aber gefiel, wie sie es uns nach der Aufführung bestätigten.
Seit Beginn dieses Schuljahrs nun sind erstmals beide Altersgruppen in der Theater-AG vertreten, die fünfte und sechste Jahrgangsstufe wie auch die neunte und zehnte. Denn wir üben ein Stück ein, in dem Kinder im Alter von elf Jahren vorkommen, und wir lassen einen griechischen Chor auftreten, der von den „Großen“ dargestellt wird. Das Stück ist die Adaption eines Romans von William Golding, „Herr der Fliegen“, und wir wollen es wieder im Mousonturm aufführen. Wird es gelingen? Das Engagement der „Kleinen“ und das Knowhow der „Großen“ versprechen es.
Die Proben finden vorerst im Wechsel statt, d.h. die Spieler/-innen aus der fünf und sechs proben diesen Sonntag, die Spieler/-innen aus der neun und zehn am nächsten. Später wird es dann zu gemeinsamen Proben kommen und auch ein Landheimaufenthalt ist mit beiden Gruppen vorgesehen.
Wie sieht die Zukunft aus? Wird es weiterhin eine Theater-AG geben, wenn meine Zeit am Goethe-Gymnasium vorbei ist? Was ich mir vorstelle und wünsche, ist, dass spätestens mit Fertigstellung der Aula eine kontinuierlichere und dauerhafter organisierte Theater-Arbeit möglich sein sollte. Dies ließe sich mit der Einrichtung eines Wahlfachs „Darstellendes Spiel“ erreichen. Erste Gedanken und Meinungen dazu wurden bereits in der Schulkonferenz laut. Stünde es dem Goethe-Gymnasium nicht gut zu Gesicht, wenn in der neuen Aula regelmäßig Stücke aufgeführt würden? Und sollten die Spielerinnen und Spieler dann nicht im regelmäßig stattfindenden, also regulären Unterricht darauf vorbereitet werden?
Dokumentation der letzten Aufführung (SammyFaust)